Legacy Magazin Review (german only)

Review: Legacy 11points (lieber spät als nie)

Die seit 1997 (damals noch als Timezone) aktiven deutschen Power-Metaller veröffentlichen nach dreijähriger Wartezeit nun endlich ihren neuesten Albumstreich. Hinterließ der Vorgänger „Raided Land“ doch ein eher zwiespältiges Gefühl beim hier aktiven Schreiber, können die Jungs mit ihrem neuesten Werk diese Zwiespältigkeit etwas mindern. Die zwölf Tracks drehen ein wenig an der progressiven Schraube, zudem wirken die Melodien etwas stärker und setzen sich teilweise im Ohr fest. Mit dem stark nach Helloween tönenden Opener ‚Amberstow‘ oder dem hymnenhaften Folgetrack ‚Pray To The Lord‘ stehen zwei starke Songs am Anfang und erhöhen die Erwartungen. Mit ‚Rise Or Fall‘ oder dem Titeltrack baut die Band mehr Schnelligkeit ein und glänzt immer wieder mit spannenden Tempowechseln. Mit dem härteren ‚Thrice Blessed‘ oder dem zurückhaltenden ‚Hellrider‘ weiß die Band mit ungewohnter Härte zu überraschen. Mit dem recht eingängigen ‚Gift Of Prophercy‘ oder dem sehr balladesken ‚Alone‘ stehen zwei Songs am Ende, die die Band von ihrer melodischen und fast schon radiotauglichen Seite zeigen. Die Scheibe braucht mehrere Durchläufe, und die hat sie durchaus verdient, denn hier schlummert eine kleine Perle.

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